Appreciative Inquiry

Appreciative Inquiry (AI) oder „wertschätzendes Erkunden" betont uneingeschränkt das positive Potenzial in Menschen und Organisationen. Das Besondere an AI besteht in dem konsequent lösungsorientierten und konstruktiven Ansatz. Statt Probleme zu analysieren, um diese zukünftig zu vermeiden, wie es im traditionellen Organisations- und Teamentwickungsansatz üblich ist, heißt das Motto von AI: „Analysiere, was funktioniert, und baue darauf auf.“

Die Methode geht von zwei Annahmen aus:
  • Wir lernen weniger aus Fehlern, als vielmehr aus Erfolgen.
  • Probleme lösen wir nicht, indem wir den alten Zustand korrigierend wieder herstellen, sondern indem wir kreative Zukunftsentwürfe entwickeln. Oder wie Einstein formulierte: „The problem space is not the solution space.“
Appreciative Inquiry einzusetzen ist sinnvoll, wenn
  • die Unternehmenskultur oder ein spezieller Aspekt (z.B. Diversity, Führung, Projektmanagement) weiterentwickelt werden soll.
  • viele MitarbeiterInnen von vielen Best Practices lernen sollen (z.B. in Organisationen mit mehreren Niederlassungen).
  • Veränderungen auf den „Juwelen“ der Organisation aufbauen sollen.
  • Teams ihre besten Art zu arbeiten in Zukunft verstärken wollen.
  • strategische Planung auf dem aufbauen soll, was das Unternehmen am besten kann, und damit die Core Competence stärken soll.
  • Unternehmen oder Bereiche zusammenwachsen sollen und auf dem Besten beider Organisationen aufbauen wollen.
  • das Selbstvertrauen und die Motivation der MitarbeiterInnen gestärkt werden soll.

Anzahl der TeilnehmerInnen: 15 bis 2000